Interplast Germany e.V.
ab 17. febr. 2006
> Begegnungen in Afghanistan - Encounters in Afghanistan <
Eine Multimedia-Schau der
Interplast Germany e.V.
Interplast Germanv e.V. ist ein gemeinnütziger Verein
für Plastische Chirurgie in Entwicklungsländern. Er hat sich
die Aufgabe gemacht, in medizinisch unterentwickelten
Ländern sowie in Kriegsgebieten Menschen durch
plastisch-rekonstruktive Eingriffe zu einem lebenswerten
Dasein zu verhelfen.
In erster Linie geht es um die Versorgung von Kindern mit
Gesichts- und Handfehlbildungen,
Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, schweren Verbrennungsnarben mit
funktioneller Beeinträchtigung, Weichteiltumoren und um die
Versorgung von Kriegsfolgen nach Minen- und
Schussverletzungen.
Die Operationen werden von einem erfahrenen 6-8 köpfigen
Operationsteam unentgeltlich im Urlaub vorgenommen, wobei
Interplast die Reisekosten finanziert. Die Mitglieder der
Sektion München (fünf Operationsteams) sind allesamt
Spezialisten in den oben genannten Fachgebieten.
Legt man die entstandenen Reisekosten auf die Fallzahl um,
so fallen pro Patient ca. 250.- DM an. Dies ist ein sehr
günstiges Kosten-Nutzenverhältnis.
Werden Patienten zur Versorgung nach Deutschland gebracht,
können die Kosten zwischen 5000.- und 100.000.- DM betragen.
Dies ist auch wegen der kulturellen und sozialen
Entwurzelung nur dann zu vertreten, wenn die adäquate
Therapie nur in Deutschland möglich ist z.B. bei Kindern mit
extremen Defekten im Gesicht nach einer Noma Infektion.
Interplast e.V. Sektion München koordiniert die Einsätze mit
dem Auswärtigen Amt , dem Ministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und diversen "Non Government Organisationen"
(NGO) wie Help, AWD-Kinderhilfe, Noma e.V. und den
Gesundheitsbehörden im jeweiligen Land.
Quelle:
www.interplast-munich.org

